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Zwei neue währungsgesicherte Amundi ETFs auf Xetra gestartet

Amundi ETF lässt den AMUNDI ETF TOPIX EUR HEDGED DAILY und den AMUNDI ETF NASDAQ-100 EUR HEDGED DAILY auf Xetra notieren….

Seit 2008 haben die Wechselkurse des Euro zu den wichtigsten Währungen erheblich geschwankt. Vor diesem Hintergrund bieten die neuen Amundi ETFs für Anleger, die sich auf dem amerikanischen bzw. im japanischen Aktienmarkt engagieren und gleichzeitig von einer täglichen Währungssicherung profitieren möchten, eine innovative Lösung1

Der AMUNDI ETF NASDAQ-100 EUR HEDGED DAILY basiert auf dem NASDAQ-100 Currency Hedged Strategy Index (Total Return) und kombiniert ein Engagement im US- Aktienmarkt mit einer täglichen Währungsabsicherung gegen Euro/Dollar-Kursschwankungen. Der ETF verfügt über eine TER2 von lediglich 0,35 %.
Der AMUNDI ETF TOPIX EUR HEDGED DAILY basiert auf dem TOPIX Euro Daily Hedged Strategy Index (Total Return) und kombiniert ein Engagement im japanischen Aktienmarkt mit einer täglichen Währungsabsicherung gegen Euro/Yen-Kursschwankungen. Der ETF verfügt über eine TER2
von lediglich 0,48 %.
Die beiden neuen Amundi ETFs bieten Anlegern eine Währungsabsicherung innerhalb des zugrundeliegenden Strategieindexes durch Forward-Kontrakte, die am Ende des jeweiligen Monatsauslaufen. Dabei sind die Kosten der Absicherung in der Indexbewertung enthalten3 . Die tägliche Neuanpassung bzw. die Optimierung der Währungsabsicherung verringert somit den Einfluss der Wechselkursvolatilität.
„Mit den beiden neuen ETFs knüpfen wir den großen Erfolg des 2012 auf Xetra neu gelisteten Amundi ETF S&P 500 EUR HEDGED DAILY an“, sagt Ivan Durdevic, Senior Client Relationship ManagerETF. „Konkret wollen wir Anlegern sowohl für den TOPIX, den wichtigsten japanischen Aktienindex,als auch den NASDAQ, den führenden US-Technologieaktienindex, dieselbe innovative Lösung fürdie Währungsabsicherung bieten.“
Die neuen Listings entsprechen der Philosophie von Amundi ETF, Innovation, unkompliziert einzusetzende ETFs und Kosteneffizienz zu kombinieren.
Wichtige Merkmale der neuen ETFs:
Aktien: AMUNDI ETF TOPIX EUR HEDGED DAILY  NEU1
Währung: EUR
ISIN : FR0011314277
TER(2): 0.48%
Aktien: AMUNDI ETF NASDAQ EUR HEDGED DAILY  NEU1
Währung : EUR
ISIN : FR0010949479
TER(2): 0.35%
Beim Handel von ETFs können Transaktionskosten und Provisionen anfallen. Alle auf Xetra gehandelten Amundi-ETFs sind nach deutschem Steuerrecht voll transparent und erfüllen die Anforderungen der europäischen UCITS-IV-Richtlinie für Investmentfonds (Stand 26.2.2013).


(1) Zum Zeitpunkt des Listings an der NYSE Euronext in Paris
(2)TER: Total Expense Ratio oder laufende Kosten – jährlich. Bei Amundi ETF Fonds entsprechen die laufenden Kosten der Total Expense Ratio. Die laufenden Kosten entsprechen den Gebühren, die im Jahresverlauf aus dem Fonds abgeführt werden. Sie basieren jeweils auf den Zahlen des vorausgegangenen Jahres. Sollte der Jahresabschluss des Fonds beim ersten Mal noch nicht erstellt sein, werden die laufenden Gebühren geschätzt. Die TER ist eine Kennzahl, die den jährlich für den Fonds
 anfallenden Gesamtbetrag der Verwaltungs- und Betriebskosten (inkl. aller Steuern) ins Verhältnis zum Fondsvermögen setzt.
(3) Aufgrund der Absicherungsmethode kann ein Performanceunterschied zwischen dem Strategieindex und dem Index in lokaler Währung resultieren.

Deutsche Börse zweifelt Wirkung einer Finanztransaktionssteuer an
Eklatanter Widerspruch zwischen politischen Zielen und Wirkungen/Risikoimport durch die Hintertür

 

Die Deutsche Börse zweifelt den Sinn des heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Vorschlags einer Finanztransaktionssteuer an. Die Wirkungen dieser potentiellen Steuer stehen in einem diametralen Widerspruch zu den aus der Finanzkrise abgeleiteten politischen Zielen: auf der einen Seite will die Europäische Union berechtigterweise Transparenz und Stabilität der Finanzmärkte erhöhen und den Finanzsektor an den Kosten der Krise beteiligen. Auf der anderen Seite wird genau eine derartige Steuer dafür sorgen, dass Finanztransaktionen vermehrt in weniger regulierte und intransparente Märkte verlagert werden. Mögliche systemische Risiken bleiben damit unverändert, sie werden bloß dem Einfluss und der Kontrolle der Aufsicht entzogen.

Durch eine Einführung in nur 11 Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden sich diese negativen Effekte noch intensivieren. Zumal sich Länder mit wichtigen Finanzplätzen wie London und Luxembourg nicht an einer verstärkten Zusammenarbeit beteiligen werden. Dies wird eine einseitige Schwächung des Finanzstandortes Deutschlands mit massiven wirtschaftlichen Folgen nach sich ziehen.

Eine Steuer auf Finanztransaktionen nach dem Vorschlag der EU Kommission wäre somit ein Geschenk an die weniger regulierten und intransparenten Finanzmärkte. Länder, die eine Finanztransaktionssteuer einführen, importieren so durch die Hintertür wieder genau die Risiken für Kunden und Verbraucher, die sie eigentlich abstellen wollten. Damit läuft eine solche Steuer den Bestrebungen der G-20 entgegen, nach der Finanzkrise die regulierte und transparente Finanzmarktinfrastruktur zu stärken.

Außerdem werden auch all diejenigen die Steuer zahlen, die gemeinhin nicht zu den Verursachern der Krise zählen. Im Gegenteil: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie werden sich infolge der steigenden Transaktionskosten wesentlich höheren Kapitalbeschaffungskosten gegenübersehen. Auch viele Sparer und Privathaushalte hätten mit großen finanziellen Einbußen zu rechnen, da die Steuer direkt ihren Altersvorsorgeprodukten belastet wird.


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