Lomholt Axel

Vier weitere kostengünstige Vanguard ETF an der Six Swiss Exchange gelistet

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Mittlerweile sieben Vanguard ETFs in Schweizer Franken an der SIX Swiss Exchange notiert mit….

 Axel Lomholt, Head of International Product Development and Management bei Vanguard


Total Expense Ratios (TER) zwischen 0,09 und 0,45 Prozent

Vanguard Asset Management hat heute vier weitere in Irland domizilierte ETFs an der SIX Swiss Exchange aufgelegt. Drei dieser ETFs bilden die wichtigsten internationalen Aktienmärkte ab. Einer der ETFs ist speziell auf eine hohe Dividendenrendite ausgerichtet und investiert in Aktien weltweit.

Nach der heutigen Kotierung werden insgesamt sieben Vanguard ETFs an der SIX Swiss Exchange gehandelt. Die ETFs sind physisch repliziert und notieren in Schweizer Franken. So haben Anleger einfacheren Zugang zu Vanguard Indexfonds in der Lokalwährung.

Die in der Schweiz gelisteten ETFs gehören mit einem Total Expense Ratio zwischen 0,09% und 0,45% (siehe nachstehende Tabelle) zu den kostengünstigsten Produkten im Markt.

Neu gelistete Vanguard ETFs:

New Vanguard ETFs

TER

SIX Swiss Exchange Trading Symbol (in CHF)

Vanguard FTSE Developed Europe UCITS ETF

0.15%

VEUR

Vanguard FTSE Developed Asia Pacific ex Japan UCITS ETF

0.22%

VAPX

Vanguard FTSE Japan UCITS ETF

0.19%

VJPN

Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF

 

0.29%

 

VHYL

 

Existing Vanguard ETFs

TER

SIX Swiss Exchange Trading Symbol (in CHF)

Vanguard S&P 500 ETF

0.09%

VUSA

Vanguard FTSE Emerging Markets ETF

0.45%

VFEM

Vanguard FTSE All-World ETF

0.25%

VWRL

Vanguard Group, Inc. (?VGI?) nutzt seit 2003 FTSE-Indizes und verwendet FTSE-Benchmarks für 21 Index-Portfolios weltweit. Das Anlagevermögen dieser Portfolios beläuft sich per 31. März 2013 auf USD 8,7 Mrd. Die FTSE-Indizes erfüllen die Vanguard Best Practice Standards und bieten eine umfassende Marktabdeckung.

Axel Lomholt, Head of International Product Development and Management bei Vanguard, kommentierte die neuen ETFs wie folgt: ?Mit dem Listing weiterer ETFs an der SIX Swiss Exchange unterstreichen wir unser Engagement am europäischen Markt im Allgemeinen und am Schweizer Markt im Besonderen. Durch den einfachen Zugang zu den ETFs in Europa haben nun mehr Investoren die Gelegenheit, ihre Anlageziele kostengünstig zu erreichen.?

Vanguard betreut seit 1998 Anleger in der Schweiz und gründete, nach Eröffnung eines Büros 2008 in Zürich, im Mai 2011 eine von der FINMA regulierte Schweizer Gesellschaft.

Quelle: ETFWorld.de

Deutsche Börse zweifelt Wirkung einer Finanztransaktionssteuer an
Eklatanter Widerspruch zwischen politischen Zielen und Wirkungen/Risikoimport durch die Hintertür

 

Die Deutsche Börse zweifelt den Sinn des heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Vorschlags einer Finanztransaktionssteuer an. Die Wirkungen dieser potentiellen Steuer stehen in einem diametralen Widerspruch zu den aus der Finanzkrise abgeleiteten politischen Zielen: auf der einen Seite will die Europäische Union berechtigterweise Transparenz und Stabilität der Finanzmärkte erhöhen und den Finanzsektor an den Kosten der Krise beteiligen. Auf der anderen Seite wird genau eine derartige Steuer dafür sorgen, dass Finanztransaktionen vermehrt in weniger regulierte und intransparente Märkte verlagert werden. Mögliche systemische Risiken bleiben damit unverändert, sie werden bloß dem Einfluss und der Kontrolle der Aufsicht entzogen.

Durch eine Einführung in nur 11 Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden sich diese negativen Effekte noch intensivieren. Zumal sich Länder mit wichtigen Finanzplätzen wie London und Luxembourg nicht an einer verstärkten Zusammenarbeit beteiligen werden. Dies wird eine einseitige Schwächung des Finanzstandortes Deutschlands mit massiven wirtschaftlichen Folgen nach sich ziehen.

Eine Steuer auf Finanztransaktionen nach dem Vorschlag der EU Kommission wäre somit ein Geschenk an die weniger regulierten und intransparenten Finanzmärkte. Länder, die eine Finanztransaktionssteuer einführen, importieren so durch die Hintertür wieder genau die Risiken für Kunden und Verbraucher, die sie eigentlich abstellen wollten. Damit läuft eine solche Steuer den Bestrebungen der G-20 entgegen, nach der Finanzkrise die regulierte und transparente Finanzmarktinfrastruktur zu stärken.

Außerdem werden auch all diejenigen die Steuer zahlen, die gemeinhin nicht zu den Verursachern der Krise zählen. Im Gegenteil: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie werden sich infolge der steigenden Transaktionskosten wesentlich höheren Kapitalbeschaffungskosten gegenübersehen. Auch viele Sparer und Privathaushalte hätten mit großen finanziellen Einbußen zu rechnen, da die Steuer direkt ihren Altersvorsorgeprodukten belastet wird.


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