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Vanguard gibt weltweit starkes wachstum bei etfs bekannt; das etf-angebot wächst weiter während die kosten sinken

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Die Vanguard Group (Vanguard), der drittgrösste ETF-Anbieter weltweit, gab heute bekannt, dass seine börsengehandelten Fonds (ETFs) in Europa und weltweit weiterhin auf breite Zustimmung der Anleger stossen….


Mit einem verwalteten Gesamtvermögen von weltweit 281 Mrd. US-Dollar in ETFs zum 30. Juni 2013 hat Vanguard in diesem Jahr seine Produktpalette in Europa, den USA, Australien und Kanada erweitert und den ersten ETF in Hongkong aufgelegt.

Im ersten Halbjahr 2013 waren die folgenden Entwicklungen besonders erwähnenswert:

Europa
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 wurde unter anderem die europäische ETF-Palette von Vanguard erfolgreich erweitert, um europäischen Anlegern einen besseren Zugriff auf wichtige Aktienmärkte der Industrieländer zu ermöglichen. Im Mai listete Vanguard vier neue, physisch replizierte ETFs mit Sitz in Irland an der London Stock Exchange und ergänzte dadurch die fünf bereits 2012 in Europa lancierten ETFs.
Vanguard expandierte in Kontinentaleuropa durch die Notierung von sieben ETFs an der SIX Swiss Exchange und der NYSE Euronext Exchange in Amsterdam und Paris. Alle ETFs sind in Schweizer Franken und Euro notiert. So haben Anleger  einfacheren Zugriff auf Vanguards Indexierungsexpertise in lokaler Währung. Durch diese Notierungen erhöht Die Vanguard Group ihre Präsenz in Europa und unterstreicht ihr Bekenntnis zum europäischen Markt.

Per Ende Juni verwaltete Vanguard in seinen europäischen ETFs ein Vermögen von 1,4 Mrd. US-Dollar.
Tom Rampulla, Vanguards Managing Director in Europa, äusserte sich wie folgt:
„Das rasche Wachstum unseres europäischen ETF-Geschäfts zeigt sowohl das gesteigerte Interesse der Anleger als auch den Wandel im aufsichtsrechtlichen Fokus des Anlagemarkts.
Vanguard ist bestrebt, den Markt über die Vorteile von ETFs als Bausteine kostengünstiger, diversifizierter Portfolios zu informieren. Wie unsere traditionellen Anlagefonds bieten auch unsere physisch replizierten ETFs Anlegern eine einfache, kostengünstige Möglichkeit, ein breites und diversifiziertes Marktengagement zu erreichen. Wir wachsen, da Anleger zunehmend auf qualitativ hochwertige und transparente Fonds setzen.“
USA
Der Cashflow in Vanguards 67 US-basierten ETFs entwickelt sich weiterhin stark. Bis zum 30. Juni 2013 vertrauten Anleger den Fonds im bisherigen Jahr 26 Mrd. US-Dollar an, was den höchsten Wert innerhalb der US-amerikanischen ETF-Branche darstellt. (Quelle: Bloomberg)
Vanguard erweiterte vor kurzem auch sein Produktangebot in den USA durch die Einführung von drei kostengünstigen ETFs für festverzinsliche Wertpapiere.
Zusätzlich zur Einführung neuer Anleiheprodukte meldete Vanguard im Laufe des letzten Jahres niedrigere Kostensätze für 56 ETFs. Auch bei einigen seiner grössten und beliebtesten ETFs kam es zu Senkungen.

Australien
Vanguard Investments Australia erreichte ein verwaltetes ETF-Vermögen von knapp 1 Mrd. US-Dollar. Vanguard Australia lancierte seine ersten drei ETFs im Jahre 2009 und bietet inzwischen neun Fonds an.
Kanada
Vanguard Investments Canada verwaltete Ende Juni knapp 1 Mrd. US-Dollar in ETFs. Vanguard ist seit Dezember 2011 am kanadischen Markt tätig. Zu Beginn waren sechs ETFs an der Toronto Stock Exchange notiert, im November 2012 kamen fünf weitere ETFs dazu.

Hongkong
Vanguard Investments Hong Kong lancierte im Mai seinen ersten ETF an der Hongkonger Börse. In Asien ermöglicht Vanguard institutionellen Anlegern und Intermediären über ETFs, gesonderte Vermögensverwaltungsdepots und Anlagefonds Zugriff auf seine globalen Anlagelösungen. Die Niederlassung in Hongkong dient dem Unternehmen auch als Zentrale für Asien, wo bereits 2000 ein Büro in Japan und 2003 in Singapur eröffnet wurde.

Jim Norris, Managing Director von Vanguard International, merkte an:
„Anleger konzentrieren sich weltweit stärker auf breite Diversifikation, niedrige Anlagekosten und Transparenz. Genau dies sind die wichtigsten Eigenschaften von Indexfonds und ETFs. Es ist erfreulich, dass Anleger die Anlagestrategie von Vanguard annehmen, denn wir wollen unsere Kunden bestmöglich für langfristigen finanziellen Erfolg positionieren.“
 
Sämtliche Zahlen zu den Vermögenswerten gelten per 30. Juni 2013.

 

Source: ETFWorld.ch

Deutsche Börse zweifelt Wirkung einer Finanztransaktionssteuer an
Eklatanter Widerspruch zwischen politischen Zielen und Wirkungen/Risikoimport durch die Hintertür

 

Die Deutsche Börse zweifelt den Sinn des heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Vorschlags einer Finanztransaktionssteuer an. Die Wirkungen dieser potentiellen Steuer stehen in einem diametralen Widerspruch zu den aus der Finanzkrise abgeleiteten politischen Zielen: auf der einen Seite will die Europäische Union berechtigterweise Transparenz und Stabilität der Finanzmärkte erhöhen und den Finanzsektor an den Kosten der Krise beteiligen. Auf der anderen Seite wird genau eine derartige Steuer dafür sorgen, dass Finanztransaktionen vermehrt in weniger regulierte und intransparente Märkte verlagert werden. Mögliche systemische Risiken bleiben damit unverändert, sie werden bloß dem Einfluss und der Kontrolle der Aufsicht entzogen.

Durch eine Einführung in nur 11 Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden sich diese negativen Effekte noch intensivieren. Zumal sich Länder mit wichtigen Finanzplätzen wie London und Luxembourg nicht an einer verstärkten Zusammenarbeit beteiligen werden. Dies wird eine einseitige Schwächung des Finanzstandortes Deutschlands mit massiven wirtschaftlichen Folgen nach sich ziehen.

Eine Steuer auf Finanztransaktionen nach dem Vorschlag der EU Kommission wäre somit ein Geschenk an die weniger regulierten und intransparenten Finanzmärkte. Länder, die eine Finanztransaktionssteuer einführen, importieren so durch die Hintertür wieder genau die Risiken für Kunden und Verbraucher, die sie eigentlich abstellen wollten. Damit läuft eine solche Steuer den Bestrebungen der G-20 entgegen, nach der Finanzkrise die regulierte und transparente Finanzmarktinfrastruktur zu stärken.

Außerdem werden auch all diejenigen die Steuer zahlen, die gemeinhin nicht zu den Verursachern der Krise zählen. Im Gegenteil: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie werden sich infolge der steigenden Transaktionskosten wesentlich höheren Kapitalbeschaffungskosten gegenübersehen. Auch viele Sparer und Privathaushalte hätten mit großen finanziellen Einbußen zu rechnen, da die Steuer direkt ihren Altersvorsorgeprodukten belastet wird.


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