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UBS Global Asset Management listet den ersten risikogewichteten ETF in Europa an der SIX Swiss Exchange

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Als erster ETF-Anbieter in Europa kotiert UBS Global Asset Management einen risiko-gewichteten ETF, basierend auf einem Multi Asset Portfolio (MAP) an der SIX Swiss Exchange. Der ETF bietet dem Anleger die Möglichkeit, gleichzeitig in Aktien, Rohstoffe und Obligationen zu investieren.…..


Thomas Merz – Head UBS ETFs Schweiz & Liechtenstein


Der neue UBS-ETF MAP Balanced 7 UCITS ETF investiert anhand einer regelbasierten und transparenten Multi Asset Portfolio Strategie, die auf dem von UBS selbst entwickelten Multi Asset Portfolio Index aufbaut. Die MAP-Strategie berücksichtigt die vier Anlageklassen Aktien, Rohstoffe, Obligationen und Cash. Das Konzept der Risikoparität sorgt dafür, dass alle Anlageklassen gemessen an ihrer Volatilität so gewichtet werden, dass sie gleichmässig zum Risiko des ETF beitragen. Der ETF strebt eine stabile Performance bei gleichzeitig begrenztem Verlustrisiko an.

Thomas Merz, Head UBS ETFs Schweiz und Liechtenstein sagt: «Mit seinem regelbasierten, transparent nachvollziehbaren Anlageprozesses bietet der neue ETF die Möglichkeit, gleichzeitig in Aktien, Obligationen und Rohstoffe zu investieren. Die Multi Asset Portfolio Strategie hat in der Vergangenheit in einer Vielzahl von Marktbedingungen hervorragende Risiko-Rendite-Eigenschaften gezeigt. Der ETF richtet sich an Anleger, die eine stabile Rendite mit begrenzter Volatilität sowie eine hohe Liquidität unter verschiedensten Marktszenarien wünschen.»

Über die risikogewichtete Auswahl der Anlageklassen kann die Strategie in den folgenden Szenarien stabile Renditen generieren: bei steigendem Wirtschaftswachstum, bei rückläufigem Wirtschafts-wachstum und sinkender Inflation, sowie bei steigender Inflation. Die Allokation wird durch die Betrachtung der Marktstimmung anhand des UBS Dynamic Equity Risk Indicator (DERI) verfeinert. Der DERI wird von UBS Equity Research veröffentlicht und misst börsentäglich die Stimmung beziehungsweise Risikoneigung an den globalen Finanzmärkten. So kann während ausgeprägter Stressphasen an den Börsen der UBS MAP den Aktien- und Rohstoffanteil in Cash ummünzen. «Die Strategie verwendet diverse Indikatoren, um die Marktbedingungen täglich zu messen und so die Verluste zu kontrollieren, die dadurch bedeutend geringer sind, als bei einem vergleichbaren, ausgewogenen Portfolio», führt Thomas Merz weiter aus.

Der UBS-ETF MAP Balanced 7 UCITS ETF ist ein OGAW-IV-konformer, synthetisch replizierter ETF mit Fondsdomizil in Irland. Die Fondswährung des neuen UBS ETF ist US-Dollar. Der ETF kann durchgängig an der SIX Swiss Exchange in US-Dollar gehandelt werden.

UBS ETFs plc – MAP Balanced 7 UCITS ETF SF (USD) A-acc
· ISIN: IE00B95FFX04

– Emittent: UBS
· Fondswährung: USD
· Underlying: customized Index

. Flat Fee: 1,75%
· Market Maker(s): UBS

 

Source: ETFWorld.ch – UBS

Deutsche Börse zweifelt Wirkung einer Finanztransaktionssteuer an
Eklatanter Widerspruch zwischen politischen Zielen und Wirkungen/Risikoimport durch die Hintertür

 

Die Deutsche Börse zweifelt den Sinn des heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Vorschlags einer Finanztransaktionssteuer an. Die Wirkungen dieser potentiellen Steuer stehen in einem diametralen Widerspruch zu den aus der Finanzkrise abgeleiteten politischen Zielen: auf der einen Seite will die Europäische Union berechtigterweise Transparenz und Stabilität der Finanzmärkte erhöhen und den Finanzsektor an den Kosten der Krise beteiligen. Auf der anderen Seite wird genau eine derartige Steuer dafür sorgen, dass Finanztransaktionen vermehrt in weniger regulierte und intransparente Märkte verlagert werden. Mögliche systemische Risiken bleiben damit unverändert, sie werden bloß dem Einfluss und der Kontrolle der Aufsicht entzogen.

Durch eine Einführung in nur 11 Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden sich diese negativen Effekte noch intensivieren. Zumal sich Länder mit wichtigen Finanzplätzen wie London und Luxembourg nicht an einer verstärkten Zusammenarbeit beteiligen werden. Dies wird eine einseitige Schwächung des Finanzstandortes Deutschlands mit massiven wirtschaftlichen Folgen nach sich ziehen.

Eine Steuer auf Finanztransaktionen nach dem Vorschlag der EU Kommission wäre somit ein Geschenk an die weniger regulierten und intransparenten Finanzmärkte. Länder, die eine Finanztransaktionssteuer einführen, importieren so durch die Hintertür wieder genau die Risiken für Kunden und Verbraucher, die sie eigentlich abstellen wollten. Damit läuft eine solche Steuer den Bestrebungen der G-20 entgegen, nach der Finanzkrise die regulierte und transparente Finanzmarktinfrastruktur zu stärken.

Außerdem werden auch all diejenigen die Steuer zahlen, die gemeinhin nicht zu den Verursachern der Krise zählen. Im Gegenteil: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie werden sich infolge der steigenden Transaktionskosten wesentlich höheren Kapitalbeschaffungskosten gegenübersehen. Auch viele Sparer und Privathaushalte hätten mit großen finanziellen Einbußen zu rechnen, da die Steuer direkt ihren Altersvorsorgeprodukten belastet wird.


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