Boitel Gilles

Source stockt europäisches Vertriebsteam auf

Source, ein führender europäischer Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs), freut sich, den Eintritt von Gilles Boitel und Kate Dwyer in das Unternehmen und
damit den entsprechenden Ausbau der Kompetenzen der Schweizer und britischen Vertriebsteams bekanntgeben zu können. Gilles Boitel wird institutionelle Kunden in der Schweiz und Liechtenstein betreuen, während Kate Dwyer für die Betreuung britischer und irischer institutioneller Kunden verantwortlich sein wird. Damit wird den Anforderungen der immer grösseren Kundenbasis von Source Rechnung getragen……


Gilles Boitel


Peter Thompson, Chief Strategy Officer bei Source, kommentiert: “Wir freuen uns sehr über den Eintritt von Gilles und Kate in das Unternehmen. Durch die Aufstockung des Vertriebsteams zu diesem sehr kritischen Zeitpunkt kann Source seine Präsenz in diesen Kernmärkten ausbauen.
Derzeit bieten sich uns echte Chancen zur weiteren Expansion und Steigerung unserer Geschäftstätigkeit in der Schweiz wie auch in Grossbritannien, da das Interesse an ETFs in ganz Europa stetig steigt”.

Source prognostiziert verstärkten Einsatz von Anleihen-ETFs durch institutionelle Anleger
Die Zuflüsse seit Jahresbeginn beschränkten sich nicht allein auf Source ETFs, die breite Aktienindizes nachbilden, sondern umfassten das gesamte Produktangebot über alle Assetklassen hinweg. Auf Anleihen-ETFs allein entfielen im 1. Quartal 2013 Nettomittelzuflüsse in Höhe von EUR 670 Mio., da die Anleger erneut Interesse an Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern, kurzläufigen High Yield-Strategien und kurzläufigen Cash-Strategien zeigten. Nach Angaben der Fondsratingagentur
Morningstar setzt sich damit ein Trend fort, der seit dem 1. Quartal 2012 am europäischen ETPMarkt anhält.

 

Gilles Boitel – Director
Gilles Boitel ist für die Betreuung institutioneller Kunden in der Schweiz und Liechtenstein verantwortlich. Vor seinem Wechsel zu Source war er Research-Spezialist für den
Finanzdienstleistungssektor bei Accenture in Buenos Aires. Davor war er bei iShares für den ETFVertrieb an Privatbanken, Vermögensverwalter und Family Offices in der Schweiz zuständig. Gilles Boitel startete seine Berufslaufbahn mit der Betreuung deutscher und Schweizer Privatbanken bei BNP Paribas Investment Partners in Frankfurt. Er absolvierte sein Studium an der Universität Amsterdam (BSc in Economics and Business Administration).

 

Kate Dwyer – Director
Kate Dwyer ist für die Betreuung institutioneller Kunden in Grossbritannien und Irland verantwortlich. Vor ihrem Wechsel zu Source war sie sieben Jahre lang bei Morgan Stanley beschäftigt wo sie für den Vertrieb im Bereich Eigenkapitalfinanzierung zuständig war. Der besondere Schwerpunkt ihrer Arbeit lag dabei im Bereich der Wertpapierleihe und Renditeoptimierung für Kunden in Grossbritannien und Europa. Zuvor war sie bei BGC Cantor Fitzgerald und MSCI beschäftigt. Kate Dwyer absolvierte ihr Studium in Biochemie und Chemie an der Universität von Stellenbosch sowie an der Universität Kwa-Zulu Natal, Südafrika.

 

Source, führender Anbieter europäischer ETPs
Per Ende März 2013 belief sich der Bestand des verwalteten Vermögens auf USD 13,7 Milliarden.
Nach besonders kräftigen Zuflüssen im Jahr 2012 wurde auch im ersten Quartal 2013 ein anhaltendes Wachstum verzeichnet, da Aktienprodukte weiterhin Überschussrenditen generieren.
Eine starke Steigerung erfuhr auch das Interesse der Anleger an fest verzinslichen Anlagelösungen.
Source ist gemessen am verwalteten Vermögen derzeit der siebtgrösste ETP-Anbieter in Europa und konnte dank der dritthöchsten Nettozuflüsse seit Jahresbeginn seine Position im europäischen ETPMarkt eindrucksvoll untermauern.

 

Source UK Services Limited ist in Grossbritannien durch die Financial Conduct Authority zugelassen und reguliert.

 

Source: ETFWorld.ch

Deutsche Börse zweifelt Wirkung einer Finanztransaktionssteuer an
Eklatanter Widerspruch zwischen politischen Zielen und Wirkungen/Risikoimport durch die Hintertür

 

Die Deutsche Börse zweifelt den Sinn des heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Vorschlags einer Finanztransaktionssteuer an. Die Wirkungen dieser potentiellen Steuer stehen in einem diametralen Widerspruch zu den aus der Finanzkrise abgeleiteten politischen Zielen: auf der einen Seite will die Europäische Union berechtigterweise Transparenz und Stabilität der Finanzmärkte erhöhen und den Finanzsektor an den Kosten der Krise beteiligen. Auf der anderen Seite wird genau eine derartige Steuer dafür sorgen, dass Finanztransaktionen vermehrt in weniger regulierte und intransparente Märkte verlagert werden. Mögliche systemische Risiken bleiben damit unverändert, sie werden bloß dem Einfluss und der Kontrolle der Aufsicht entzogen.

Durch eine Einführung in nur 11 Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden sich diese negativen Effekte noch intensivieren. Zumal sich Länder mit wichtigen Finanzplätzen wie London und Luxembourg nicht an einer verstärkten Zusammenarbeit beteiligen werden. Dies wird eine einseitige Schwächung des Finanzstandortes Deutschlands mit massiven wirtschaftlichen Folgen nach sich ziehen.

Eine Steuer auf Finanztransaktionen nach dem Vorschlag der EU Kommission wäre somit ein Geschenk an die weniger regulierten und intransparenten Finanzmärkte. Länder, die eine Finanztransaktionssteuer einführen, importieren so durch die Hintertür wieder genau die Risiken für Kunden und Verbraucher, die sie eigentlich abstellen wollten. Damit läuft eine solche Steuer den Bestrebungen der G-20 entgegen, nach der Finanzkrise die regulierte und transparente Finanzmarktinfrastruktur zu stärken.

Außerdem werden auch all diejenigen die Steuer zahlen, die gemeinhin nicht zu den Verursachern der Krise zählen. Im Gegenteil: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie werden sich infolge der steigenden Transaktionskosten wesentlich höheren Kapitalbeschaffungskosten gegenübersehen. Auch viele Sparer und Privathaushalte hätten mit großen finanziellen Einbußen zu rechnen, da die Steuer direkt ihren Altersvorsorgeprodukten belastet wird.


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