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Source ermöglicht Investoren einzigartigen Zugang zu US-Energie-Infrastruktur

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Source, ein führender Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs) in Europa, bringt den ersten europäischen ETF auf den Markt, der Investoren Zugang zu US-amerikanischen Master Limited Partnerships (MLPs) ermöglicht…

Dem neuen Source Morningstar US Energy Infrastructure MLP UCITS ETF liegt als Basiswert der Morningstar® MLP Composite IndexSM (TR) zugrunde. Er bildet die Entwicklung der Aktien von MLPs ab, welche die Infrastruktur für den US-amerikanischen Energiesektor zur Verfügung stellen. Der neue ETF bietet Anlegern damit einen diversifizierten Zugang zu diesem aussichtsreichen Segment des US-amerikanischen Energiemarktes.
Die US-amerikanische Energielandschaft erlebt im Moment einen tiefgreifenden strukturellen Wandel. Seit 2005 steigt der Anteil der im Inland produzierten Energie außergewöhnlich stark an, denn der technologische Fortschritt ermöglicht die Förderung von Öl und Erdgas aus bisher nicht zugänglichen Reserven. Im Mittelpunkt dieser Transformation stehen die MLPs. Diese Gesellschaften agieren als Holdinggesellschaften und Betreiber von vielen zentralen Infrastruktureinrichtungen (zum Beispiel Pipelines, Lagerstätten, Erfassungssystemen sowie Verarbeitungseinrichtungen) in den USA. Obwohl MLPs als Personengesellschaften gelten, werden die Unternehmensanteile an US-Börsen wie gewöhnliche Aktien gehandelt. In der Vergangenheit überzeugten MLPs durch stabile Cashflows und hohe Ausschüttungsquoten. Da sich dieser Trend weitgehend unabhängig von der Rohstoffpreisentwicklung vollzog, stellen MLPs eine interessante Anlagemöglichkeit dar.
Der Source Morningstar US Energy Infrastructure MLP UCITS ETF bietet Anlagern ein diversifiziertes Investment in MLPs. Der zugrundeliegende Basiswert – der Morningstar® MLP Composite IndexSM (TR) – bildet 97 Prozent des MLP-Universums ab und enthält derzeit 39 Mitglieder. Der Index wendet eine transparente und regelbasierte Methodik an, die bei der Gewichtung Unternehmensgröße und Dividendenrendite berücksichtigt und wird seit 2010 berechnet.
„Der Markt für US-Energieinfrastruktur hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Investmentthema entwickelt. Allerdings sind die Anlagemöglichkeiten für europäische Investoren begrenzt“, sagt Sascha Specketer, Head of Distribution Germany & Austria, bei Source und betont: „Dieses Produkt stellt ein praktisches und durchdachtes Paket dar. Es bietet ein diversifiziertes Investment aus der Feder eines anerkannten Indexproviders, verpackt in einer robusten und transparenten ETF-Struktur.“
Der Source Morningstar US Energy Infrastructure MLP UCITS ETF notiert an der London Stock Exchange und wird sowohl als thesaurierende als auch als ausschüttende Anteilsklasse angeboten. Die Managementgebühr liegt bei 0,50 Prozent p. a.
„Wir freuen uns sehr, dass Source unseren Index für einen europäischen MLP-ETF lizenziert hat“, sagt Sanjay Arya, Senior Vice President bei Morningstar Indexes. „Als Anlageklasse fangen MLPs gerade erst an, immer wichtiger zu werden. Gleichwohl hat sich das Anlagevolumen von ETFs und Investmentfonds die auf MLPs ausgerichtet sind, im vergangenen Jahr verdoppelt. Dieser Trend macht deutlich, dass Anleger auf der Suche nach ertragsstarken Investments, die gleichzeitig eine Diversifikation ermöglichen, nun auch MLPs stärker in Betracht ziehen. Wir haben den Morningstar MLP Composite Index entwickelt, um eine breite Positionierung im US-amerikanischen MLP-Markt zu ermöglichen“, ergänzt er.
Im Anhang finden Sie die vollständige Pressemitteilung sowie Produktdetails zum Source Morningstar US Energy Infrastructure MLP UCITS ETF A und Source Morningstar US Energy Infrastructure MLP UCITS ETF B.

Quelle: ETFWorld.de – Source

Deutsche Börse zweifelt Wirkung einer Finanztransaktionssteuer an
Eklatanter Widerspruch zwischen politischen Zielen und Wirkungen/Risikoimport durch die Hintertür

 

Die Deutsche Börse zweifelt den Sinn des heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Vorschlags einer Finanztransaktionssteuer an. Die Wirkungen dieser potentiellen Steuer stehen in einem diametralen Widerspruch zu den aus der Finanzkrise abgeleiteten politischen Zielen: auf der einen Seite will die Europäische Union berechtigterweise Transparenz und Stabilität der Finanzmärkte erhöhen und den Finanzsektor an den Kosten der Krise beteiligen. Auf der anderen Seite wird genau eine derartige Steuer dafür sorgen, dass Finanztransaktionen vermehrt in weniger regulierte und intransparente Märkte verlagert werden. Mögliche systemische Risiken bleiben damit unverändert, sie werden bloß dem Einfluss und der Kontrolle der Aufsicht entzogen.

Durch eine Einführung in nur 11 Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden sich diese negativen Effekte noch intensivieren. Zumal sich Länder mit wichtigen Finanzplätzen wie London und Luxembourg nicht an einer verstärkten Zusammenarbeit beteiligen werden. Dies wird eine einseitige Schwächung des Finanzstandortes Deutschlands mit massiven wirtschaftlichen Folgen nach sich ziehen.

Eine Steuer auf Finanztransaktionen nach dem Vorschlag der EU Kommission wäre somit ein Geschenk an die weniger regulierten und intransparenten Finanzmärkte. Länder, die eine Finanztransaktionssteuer einführen, importieren so durch die Hintertür wieder genau die Risiken für Kunden und Verbraucher, die sie eigentlich abstellen wollten. Damit läuft eine solche Steuer den Bestrebungen der G-20 entgegen, nach der Finanzkrise die regulierte und transparente Finanzmarktinfrastruktur zu stärken.

Außerdem werden auch all diejenigen die Steuer zahlen, die gemeinhin nicht zu den Verursachern der Krise zählen. Im Gegenteil: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie werden sich infolge der steigenden Transaktionskosten wesentlich höheren Kapitalbeschaffungskosten gegenübersehen. Auch viele Sparer und Privathaushalte hätten mit großen finanziellen Einbußen zu rechnen, da die Steuer direkt ihren Altersvorsorgeprodukten belastet wird.


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