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Roubini warnt vor zweiter Rezession

 Den Industriestaaten droht nach Einschätzung von US-Ökonom Nouriel Roubini wegen ihrer Schuldenlast eine zweite Rezession: Zumindest müssten sich .….

die Länder angesichts hoher Arbeitslosigkeit und klammer Staatskassen auf eine jahrelange Wirtschaftsflaute einstellen, so Roubini. „Die Sparquote muss in den kommenden Jahren schneller steigen als der Konsum. Deshalb wird das Wachstum schwach bleiben.“ Hingegen gebe es in den Schwellenländern Brasilien, Russland, Indien und China Anzeichen für eine wirtschaftliche Überhitzung.

IWF-Chef sieht Spanien auf richtigem Kurs

Spanien hat nach Ansicht von IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn zur Bewältigung der Finanzkrise den richtigen Weg eingeschlagen. Die Konsolidierungsmaßnahmen seien stark, sagte der Generaldirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF) einer spanischen Zeitung. Sie sollten helfen, das Vertrauen der Finanzmärkte in das südeuropäische Land wiederzugewinnen.

Jetzt gehe es darum, das Maßnahmenpaket umzusetzen und dabei das Hauptaugenmerk auf die Reform des Arbeitsmarkts zu lenken. Die Verhandlungen der sozialistischen Minderheitsregierung

mit Arbeitgebern und Gewerkschaften zu Lockerungen des Kündigungsschutzes gestalten sich schwierig und sollen bis zum Ende der Woche fortgesetzt werden. Sollte es keinen Konsens geben, will die Regierung im Alleingang handeln – notfalls auch ohne eine Einigung. Man werde die Reform vor Ende des kommenden Monats mit oder ohne Konsens verabschieden, erklärte Wirtschaftsministerin Elena Salgado.

Trichet verlangt bessere Budgetkontrolle

Einen Quantensprung bei der Haushaltsdisziplin und eine effektive gegenseitige Kontrolle fordert EZBPräsident Jean-Claude Trichet von den Staaten der Eurogruppe: Nur durch eine nachhaltige, solide Finanzpolitik könnten negative Rückwirkungen und mögliche neue Finanzkrisen vermieden werden, sagte Trichet am Montag in Wien. Deshalb müssten auch alle Elemente des Stabilitäts- und Wachstumspaktes verbessert werden.

Nowotny (EZB) fürchtet einen Teufelskreis

Die EZB hat vor der Entstehung eines Teufelskreises im Zuge der europäischen Schuldenkrise gewarnt. „Die große Herausforderung ist es, einen Teufelskreis zu verhindern, in dem eine Krise im öffentlichen Sektor erneut zu krisenhaften Entwicklungen in den Finanz- und Immobiliensektoren der Volkswirtschaft führt“, sagte Österreichs Zentralbankchef Ewald Nowotny am Montag in Wien bei einer Konferenz der Notenbank. Dabei wies er zugleich auf Gefahren im Zusammenhang mit einer stärkeren Regulierung der Finanzmärkte hin.

Weber sieht Staatsanleihenkäufe weiter kritisch

Bundesbank-Präsident Axel Weber bleibt bei seiner kritischen Haltung zum von der EZB begonnenen Ankauf von Staatstiteln der Euro-Länder. Um die „stabilitätspolitischen Risiken“ solcher Ankäufe zu minimieren, müsse die Operation „zielgenau und eng begrenzt umgesetzt werden“, forderte Weber. „Dazu sollte der Kauf von Staatsanleihen im Sekundärmarkt eng gefasste Schwellenwerte nicht überschreiten.“

Aus Sicht von Weber darf das Programm allerhöchstens „Brückencharakter“ haben, bis der parallel von den Staats- und Regierungschefs beschlossene Rettungsschirm für klamme Euro-Länder aufgespannt ist. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet verteidigte unterdessen erneut die jüngsten Ankäufe. Diese beeinflussten die geldpolitische Ausrichtung der Notenbank nicht, betonte der EZB-Chef.

Sarkozy will europäische Wirtschaftsregierung

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy strebt einem Bericht der Zeitung Le Monde zufolge eine gemeinsame Wirtschaftsführung in der Eurozone an. Damit suche Sarkozy auch nach Wegen, um Deutschland zurück ins europäische Spiel zu bringen, so das Blatt.

Die Regierung in Paris geht dem Artikel zufolge davon aus, dass Deutschland mit einigen Zugeständnissen von der Idee überzeugt werden könne. Eines davon sei, dass Bundesbankchef Axel Weber Nachfolger von Jean-Claude Trichet an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) werde.

Quelle: Deutsche Bank  CMS: Märkte am Morgen;  Autor: Cognitrend


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