ETFs setzen auf Aktienunternehmen mit geringer Volatilität sowie High Yield Unternehmensanleihen……
Seit Montag sind vier neue Aktienindex-ETFs und ein neuer Rentenindex-ETF des Emittenten iShares im XTF-Segment der Deutschen Börse handelbar.
ETF Name: iShares MSCI Emerging Markets Minimum Volatility
Anlageklasse: Aktienindex-ETF
ISIN: DE000A1KB2B3
Gesamtkostenquote: 0,40 Prozent
Ertragsverwendung: thesaurierend
Benchmark: MSCI Emerging Markets Minimum Volatility Index
ETF Name: iShares MSCI Europe Minimum Volatility
Anlageklasse: Aktienindex-ETF
ISIN: DE000A1KB2C1
Gesamtkostenquote: 0,25 Prozent
Ertragsverwendung: thesaurierend
Benchmark: MSCI Europe Minimum Volatility (EUR)
ETF Name: iShares MSCI World Minimum Volatility
Anlageklasse: Aktienindex-ETF
ISIN: DE000A1KB2D9
Gesamtkostenquote: 0,30 Prozent
Ertragsverwendung: thesaurierend
Benchmark: MSCI World Minimum Volatility Index
ETF Name: iShares S&P 500 Minimum Volatility
Anlageklasse: Aktienindex-ETF
ISIN: DE000A1KB2E7
Gesamtkostenquote: 0,20 Prozent
Ertragsverwendung: thesaurierend
Benchmark: S&P 500 Minimum Volatility Index
Das Ziel der vier neuen ETFs ist die Abbildung der Wertentwicklung von Aktienunternehmen, die in der Vergangenheit eine geringe Volatilität aufgewiesen haben. Dabei können die Anleger den Schwerpunkt auf folgende Unternehmensmärkte legen: Emerging Markets, Europa, USA und den Gesamtmarkt.
ETF Name: iShares Global High Yield Bond
Anlageklasse: Rentenindex-ETF
ISIN: DE000A1KB2A5
Gesamtkostenquote: 0,50 Prozent
Ertragsverwendung: ausschüttend
Benchmark: Markit iBoxx Global Dev High Yield Capped Index
Mit dem iShares Global High Yield Bond bekommen die Anleger Zugang zu den in US-Dollar, Britischen Pfund, Kanadischen Dollar und Euro denominierten Unternehmensanleihen der Industrieländer mit einem Rating unterhalb Investment-Grade. Die Restlaufzeit beträgt für neue Anleihen mindestens 1,5 und maximal 15 Jahre. Aus Gründen der Diversifizierung ist der maximale Anteil der einzelnen Emittenten im Index auf 3% beschränkt.
Source: ETFWorld.de
Börse Stuttgart setzt im Januar rund 8,7 Milliarden Euro um
(Monatsstatistik)
Marktumfeld hat sich zu Beginn des Jahres deutlich aufgehellt // Starke Zuwächse bei allen Anlageklassen // Umsatz mit Bundesanleihen viermal höher als im Vormonat
Im Januar 2013 hat die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik knapp 8,7 Milliarden Euro umgesetzt. Mit einem Umsatzplus von über 58 Prozent hat sich das Marktumfeld im Vergleich zum Vormonat deutlich aufgehellt. Auch im Vergleich zum Vorjahr konnte das Umsatzniveau gehalten werden.
Der größte Umsatzanteil entfiel auf verbriefte Derivate. An der größten europäischen Börse für strukturierte Produkte wurden im Januar rund 3,8 Milliarden Euro umgesetzt. Dies entspricht einem Plus von fast 58 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dabei entfiel der Löwenanteil von knapp 2,4 Milliarden Euro auf den Handel mit Anlageprodukten. Hebelprodukte trugen knapp 1,4 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz bei.
Im Anleihenbereich wurden insgesamt über 3 Milliarden Euro umgesetzt. Im Vergleich zum Vor-monat lag der Umsatz damit um rund 79 Prozent höher, im Vergleich zum Vorjahresmonat konnte der Handelsplatz ein leichtes Plus von 2 Prozent verzeichnen. Besonders deutlich legte der Umsatz mit Bundesanleihen zu: Insgesamt wurden mit Bundesanleihen rund 717 Millionen Euro umgesetzt. Damit hat sich das Handelsvolumen im Vergleich zum Vormonat mehr als vervierfacht. Neben Bundesanleihen verzeichneten Unternehmensanleihen ein deutliches Umsatzplus. Mit über 1,5 Milliarden Euro wurden hier rund 46 Prozent mehr umgesetzt als noch im Vormonat.
Der Orderbuchumsatz im Aktienhandel belief sich im Januar auf rund 1,3 Milliarden Euro. Damit stieg das Handelsvolumen gegenüber Dezember 2012 um rund 44 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legte der Aktienhandel um knapp 13 Prozent zu. Deutsche Aktien steuerten rund 1 Milliarde Euro und ausländische Werte rund 281 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei.
Im Handel mit Exchange Traded Products (ETPs) und Investmentfonds setzte die Börse Stuttgart im abgelaufenen Monat über 550 Millionen Euro um – dies entspricht einem Zuwachs von über 17 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Der größte Anteil von rund 500 Millionen Euro entfiel dabei auf ETPs wie Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Commodities (ETCs).
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