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ETF Securities Rohstoffausblick 2014: Starke Nachfrage in China und den USA wird die Rohstoffpreise steigen lassen

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Rohstoffe entwickelten sich 2013 im dritten Jahr in Folge schwächer als die Aktienmärkte der Industrienationen, nachdem sie diese zuvor zehn Jahre lang übertroffen hatten……


ETF Securities Research


 

Rohstoffe entwickelten sich 2013 im dritten Jahr in Folge schwächer als die Aktienmärkte der Industrienationen, nachdem sie diese zuvor zehn Jahre lang übertroffen hatten. Die wichtigsten Gründe dafür sind: Das Wachstum Chinas hat sich verlangsamt, das Ausmass der Lockerung der Geldpolitik durch die Fed bleibt unsicher und das erwartete Rohstoffangebot ist gestiegen. All diese Faktoren haben die Rohstoffpreise unter Druck gesetzt. ETF Securities vertritt jedoch die Ansicht, dass die Rohstoffmärkte diesen Trend  2014 umdrehen werden.

 „Die Preise haben sich weitgehend an den erwarteten Anstieg des Angebots wichtiger Rohstoffe angepasst. Aus unserer Sicht unterschätzen die Märkte jedoch, wie sehr die Zentralbanken in den entwickelten Volkswirtschaften das Wirtschaftswachstum unterstützen. Ein gesundes Nachfragewachstum in den USA und China, Enttäuschungen der aktuell sehr optimistischen Angebotserwartungen einiger wichtiger Rohstoffe und eine ausreichende globale Liquidität werden unserer Analyse zufolge die Rohstoffpreise im Jahr 2014 unterstützen“, erklärt Nicholas Brooks, Leiter Research und Investmentstrategie bei ETF Securities, und sieht die Anpassung des chinesischen Wirtschaftswachstums von jährlich zehn bis zwölf auf nachhaltigere sieben bis acht Prozent Wachstum mittlerweile in den Marktpreisen berücksichtigt.

„Die grössten Risiken für dieses Wachstumsszenario liegen darin, dass das Wirtschaftswachstum in den USA oder China enttäuscht oder die amerikanische Notenbank Fed die Geldpolitik stärker als erwartet strafft“, ergänzt Brooks und fährt fort: „Weitere Risiken bestehen, wenn es zu einem bedeutenden negativen Ereignis in der Finanzbranche kommt oder wenn das Rohstoffangebot stärker zunimmt und die derzeitige Konsensus-Schätzung übertrifft. Obwohl all diese Risiken realistisch sind und beobachtet werden sollten, sehen wir in unserem Basisszenario steigende Preisentwicklungen bei Kupfer, Blei, Platin und Palladium. Zudem erwarten wir, dass die Ölpreise eine Reihe attraktiver Handelsmöglichkeiten bieten werden. Ebenso sehen wir, dass sich bei Agrargütern interessante Handelsmöglichkeiten entwickeln. Ferner ist die derzeit negative Erwartung zum Goldpreis aus unserer Sicht übertrieben. Gold ist weiterhin eine gute Risikoabsicherung, falls sich die optimistischen Wachstumsprognosen nicht bewahrheiten. Denn der Goldpreis wird steigen, wenn das US-Wachstum enttäuscht.“

Die wichtigsten Trends bei Rohstoffen in 2014

    Insbesondere Blei, Kupfer, Platin und Palladium werden profitieren, wenn sich die Weltwirtschaft erholt. Das dritte Plenum des Volkskongresses in China hat das starke Bekenntnis chinesischer Entscheidungsträger gezeigt, das Wirtschaftswachstum weiter zu unterstützen und gleichzeitig die benötigten Strukturreformen umzusetzen. Die beschleunigte Urbanisierung, politische Initiativen, die Investments in die Privatwirtschaft fördern, und der langfristige Verzicht auf eine unwirtschaftliche staatliche Rohstoffförderung werden die Rohstoffpreise unterstützen. In Kombination werden mindestens sieben Prozent Wirtschaftswachstum in China, die sich fortsetzende Erholung der Weltwirtschaft und die globale Liquidität zu einer starken Nachfrage nach industriell genutzten Metallen führen. Die besten Aussichten haben daher laut dem Research von ETF Securities Kupfer, Blei, Platin und Palladium.
    Die Gold- und Silberpreise wurden durch ein höheres erwartetes Wirtschaftswachstum belastet, aber von physischen Käufen gestützt. Die physische Nachfrage nach Gold ist unverändert stark. Sie kann jedoch nicht die negative Anlegerstimmung ausgleichen. Diese geht auf taktische Investoren und deren aggressive Verkäufe zurück, als der US-Dollar und die Realzinsen anstiegen. Solange sich der US-Dollar weiter festigt und die Realzinsen steigen, wird voraussichtlich auch der Goldpreis weiter unter Druck bleiben. Eine hohe physische Nachfrage als Reaktion auf niedrige Preise, ähnlich wie in der ersten Jahreshälfte 2013, zusammen mit der nachlassenden Förderung von Gold und einem geringeren Angebot  aus dem Recycling von Gold werden jedoch helfen, den Preis nach unten abzusichern.
    Die Energiepreise bewegen sich seitwärts und bieten taktische Handelsmöglichkeiten. Der erhebliche Anstieg in der Produktion von Schieferöl und
    Schiefergas in den USA verändert die Energiemärkte strukturell. Dank der hohen Öl-Förderung in den USA war das globale Angebot an Öl ausgiebig, obwohl die Nachfrage hoch war und die Lieferung aus Libyen und dem Iran reduziert wurde. Auch wenn die Öl-Nachfrage 2014 robust bleibt, wird der fortlaufende Anstieg des Öl-Angebots aus den USA wahrscheinlich Preiserhöhungen begrenzen. Das Potential fallender Kurse ist laut dem Research von ETF Securities dagegen begrenzt, da Saudi-Arabien im Falle sinkender Preise seine Öl-Förderung drosseln kann. Zudem werden voraussichtlich die weiter bestehenden Angebotsrisiken in Libyen, Iran und Irak helfen, die Preise zu unterstützen. ETF Securities geht daher davon aus, dass Brent-Öl zwischen 100 und 120 US-Dollar je Barrel notieren wird und erwartet für die Öl-Sorte WTI einen durchschnittlichen Abschlag von etwa 10 bis 15 US-Dollar je Barrel. Zudem rechnet der Anbieter von Rohstoffprodukten bei US-Erdgas der Sorte Henry Hub mit einer Preisspanne von 3,50 bis zu 4,50 US-Dollar je mmBTU.

    Agrarrohstoffe entwickeln sich generell sehr unterschiedlich. Investments bieten sich wahrscheinlich vor allem in Getreide und Kaffee an. Das Wetter und andere
    Angebotsfaktoren haben die Preise 2013 massgeblich beeinflusst und werden dies voraussichtlich auch 2014 tun. So gaben die Mais- und Weizenpreise 2013 stark nach, als die USA eine Rekordernte erlebte. Der Preis für Arabica-Kaffee fiel auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. „Es ist aus unserer Sicht jedoch noch zu früh für Arabica Long-Positionen, aber wir achten auf Investmentmöglichkeiten in 2014“, so Brooks.
    Auch der Zuckerpreis sackte aufgrund des Überangebots ab. Dagegen ist der Kakaopreis aufgrund geringer Ernteerträge in Westafrika gestiegen. ETF Securities erwartet  2014 gute Möglichkeiten für Investments in Mais. Denn die Rohstoffexperten sehen die erheblichen Überschüsse jetzt in den Preisen und Analysten-Prognosen berücksichtigt. Zudem überwiegen an den Terminmärkten die Verkaufspositionen sehr stark. Hierdurch ist Potential für eine „Short Covering Rallye“ gegeben, also einer anziehenden Nachfrage, um die Verkaufspositionen an den Terminmärkten zu decken. Bei Zucker sehen die Rohstoff-Experten von ETF Securities Short-Positionen als kurzfristigen, taktischen Handel als attraktiv an, sobald das Jahr 2014 beginnt.

Empfehlungen 2014

Erläuterung

Long   PalladiumGrosses Angebotsdefizit;   begrenzte Verkäufe russischer Lagerbestände; wachsende Nachfrage nach Autos   in den USA und China.
Long   PlatinGrösstes   Defizit seit 14 Jahren; eingeschränkte Förderung  in Südafrika; europäische Auto- und   chinesische Schmucknachfrage wächst.
Long   KupferWachsende   Nachfrage in den USA und China;  Lagerbestände   schrumpfen; hohe Konsensus-Schätzungen für das Angebot sind unwahrscheinlich;   starkes Übergewicht von Verkaufspositionen an den Terminmärkten
Long   MaisSuche nach dem   Einstiegszeitpunkt; hohes Überangebot ist eingepreist; starkes Übergewicht   von Verkaufspositionen an den Terminmärkten; hohe Nachfrage nach Tierfutter.
Long   KaffeeSuche nach dem   Einstiegszeitpunkt. Niedrigster Preis seit sieben Jahren; starkes Übergewicht   von Verkaufspositionen an den Terminmärkten; mögliche Angebotsschocks durch   stark konzentrierten Anbau.
Short   ZuckerTaktischer   Handel Ende 2013 bzw. Anfang 2014 auf wachsendes Überangebot; grosse   Netto-Long-Positionen sind noch nicht abgewickelt.

 

Source: ETFWorld.de

 

Commodities

Although gold often gains during extreme events, the start of the first US Federal shutdown in seventeen years last week failed to lift the gold price. Investors appear to be looking through the storm and are focused on assets that will either benefit from the continuation of the global growth recovery or are generally uncorrelated with debt risk.  Cotton and sugar gained 2.3% and 1.8% last week, bouncing from lows hit in September, but without strong news driving the trend. Platinum and palladium fell 3.6% and 2.5% respectively. That comes despite a 17% rise in Japanese auto sales (to a 14-month high) and a 12.1% rise in UK car sales (to a five-year high). US car sales also remained brisk, despite the timing of Labor Day distorting the monthly statistics. Autocatalyts are the primary source of demand for the platinum group metals (PGMs). The strike that started two weeks ago was still on-going last week at Amplats, constraining the supply of PGMs.

  MA Weekly 07.10.13 1

Equities

US equities remain under pressure as the negotiations over raising the US debt ceiling continue. The S&P 500 fell for the second consecutive week as Republicans and Democrats continued to fight over the budget and debt ceiling. European equities have also been sensitive to the political turmoil in the US. The Euro Stoxx 50® Investable Volatility Index, which provides exposure to the forward implied volatility of the Euro Stoxx 50® Index, surged 5% last week, followed by the FTSE® MIB Super Short Strategy Index and the ShortDAX® x2 Index, up 3.5% and 1.4% respectively. Global equities are likely to remain volatile and under pressure as we get closer to the estimated 17 October hard deadline for lifting the debt ceilding.

MA Weekly 07.10.13 2

Currencies

Safe haven currencies benefit as US fiscal negotiations drag on. The Japanese Yen (JPY) was the best performing G10 currency last week as investors sold risky assets and paid back JPY loans on growing concern about the lack of progress on US fiscal and debt negotiations.  For similar reasons the Swiss Franc (CHF) and even the Euro (EUR) also rallied against the US dollar last week. The British Pound (GBP) held up, continuing the trend of the past three months. However, towards the end of the week the currency showed some weakness, indicating the rally may be peaking. In our view, the GBP is one of the more overvalued G10 currencies and – despite recent rhetoric – has one of the more dovish central banks. We therefore believe the currency is particularly vulnerable to a sharp drop once growth data stop surprising to the upside.


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