GIORNALE5

ETF-Industrie: Lyxor entwickelt innovativen und einfachen Indikator zur Bewertung der ETF-Performance

  • Home
  • ETF Deutschland
  • ETF-Industrie: Lyxor entwickelt innovativen und einfachen Indikator zur Bewertung der ETF-Performance

Die Zahl der ETF-Anbieter  ist während der vergangenen Jahre immer weiter gestiegen. Vor diesem  Hintergrund stellt sich  Investoren die Frage, wie sie den effizientesten ETF auswählen können….…..

Denn in der Theorie sollten  ETFs, die den  gleichen Index  abbilden, auch sehr ähnliche Anlagerenditen  aufweisen, da  diese Produkte  so konzipiert  sind, dass sie  die abgebildeten  Indizes  fast identisch  replizieren. In der Praxis können jedoch erhebliche Renditeunterschiede bestehen.

Die Fondsauswahl  ist für jeden Investor eine sehr wichtige Aufgabe, und auch in der Wissenschaft  wird diese Fragestellung sehr häufig behandelt.  Allerdings behandeln diese Untersuchungen  überwiegend die  Auswahl aktiv gemanagter Fonds.  Für die Bewertung und den Vergleich der  Performance  im  passiven Management, und dementsprechend  von ETFs, sind sie hingegen  selten  geeignet.

Vor diesem Hintergrund hat  Lyxor-Research einen „ETF-Effizienz-Indikator“ entwickelt, um  damit Marktbedürfnisse zu erfüllen. Mit dieser umfassenden,  innovativen und präzisen Lösung können alle  ETFs verglichen und beurteilt werden.  

 
Der Indikator kombiniert die drei gängigsten ETF-Bewertungskriterien:  
1)  Performance im Vergleich zur Benchmark
2)  Volatilität des Tracking Errors
3)  Liquidität bzw. Geld-/Briefspanne
 
Die Hintergründe zu diesem Indikator und seinem Aufbau stellen Dr. Thierry Roncalli, Head of  Research & Development bei Lyxor und Professor für Finanzwesen an der Universität Évry, und ETF-  Strategin Marlène Hassine in einem Fachartikel ausführlich dar. Laut Roncalli werde die ETF-Branche  mit diesem ETF-Indikator einen gewaltigen Schritt vorwärts machen.

Der ETF-Effizienz-Indikator bietet Investoren  

– eine einzigartige Möglichkeit zur  Performancebewertung von ETFs.  Er  stellt  Vergleichselemente für Fonds zur Verfügung, die dieselbe Benchmark abbilden.

– ein einfaches und zuverlässiges Instrument zur Auswahl des effizientesten ETFs anhand von  drei Parametern: Performance im Vergleich zum Index,  Volatilität des  Tracking Errors  und  Liquidität.
 – eine  praxistaugliche Kennzahl  zur Unterstützung der Investoren bei der Entscheidungs- findung.

Methodologie
Der  „Lyxor ETF-Effizienz-Indikator“ wurde von LYXOR RESEARCH entwickelt, einem unabhängigen  Research Team von Lyxor. Der  innovative  Indikator stellt die geschätzten relativen  jährlichen Kosten  eines ETF zu seiner Benchmark dar und wird mit einem Konfidenzniveau von 95 Prozent berechnet.  Er entspricht der annualisierten  relativen Performance des ETFs  im Vergleich mit der Benchmark- Performance, abzüglich der Geld-Brief-Spanne des ETFs  an  europäischen Börsen, abzüglich eines  Skalierungsfaktors mal der  einjährigen Tracking-Error-Volatilität. Diese Methodologie  ist nur bei  normalen Marktbedingungen anwendbar.

Quelle: ETFWorld.de

Deutsche Börse zweifelt Wirkung einer Finanztransaktionssteuer an
Eklatanter Widerspruch zwischen politischen Zielen und Wirkungen/Risikoimport durch die Hintertür

 

Die Deutsche Börse zweifelt den Sinn des heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Vorschlags einer Finanztransaktionssteuer an. Die Wirkungen dieser potentiellen Steuer stehen in einem diametralen Widerspruch zu den aus der Finanzkrise abgeleiteten politischen Zielen: auf der einen Seite will die Europäische Union berechtigterweise Transparenz und Stabilität der Finanzmärkte erhöhen und den Finanzsektor an den Kosten der Krise beteiligen. Auf der anderen Seite wird genau eine derartige Steuer dafür sorgen, dass Finanztransaktionen vermehrt in weniger regulierte und intransparente Märkte verlagert werden. Mögliche systemische Risiken bleiben damit unverändert, sie werden bloß dem Einfluss und der Kontrolle der Aufsicht entzogen.

Durch eine Einführung in nur 11 Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden sich diese negativen Effekte noch intensivieren. Zumal sich Länder mit wichtigen Finanzplätzen wie London und Luxembourg nicht an einer verstärkten Zusammenarbeit beteiligen werden. Dies wird eine einseitige Schwächung des Finanzstandortes Deutschlands mit massiven wirtschaftlichen Folgen nach sich ziehen.

Eine Steuer auf Finanztransaktionen nach dem Vorschlag der EU Kommission wäre somit ein Geschenk an die weniger regulierten und intransparenten Finanzmärkte. Länder, die eine Finanztransaktionssteuer einführen, importieren so durch die Hintertür wieder genau die Risiken für Kunden und Verbraucher, die sie eigentlich abstellen wollten. Damit läuft eine solche Steuer den Bestrebungen der G-20 entgegen, nach der Finanzkrise die regulierte und transparente Finanzmarktinfrastruktur zu stärken.

Außerdem werden auch all diejenigen die Steuer zahlen, die gemeinhin nicht zu den Verursachern der Krise zählen. Im Gegenteil: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie werden sich infolge der steigenden Transaktionskosten wesentlich höheren Kapitalbeschaffungskosten gegenübersehen. Auch viele Sparer und Privathaushalte hätten mit großen finanziellen Einbußen zu rechnen, da die Steuer direkt ihren Altersvorsorgeprodukten belastet wird.


Newsletter
Ich habe gelesen Privacy & Cookies Policy und ich stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten für die darin genannten Zwecke zu.
Ich habe gelesen Privacy & Cookies Policy und ich stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten für die darin genannten Zwecke zu.